Ich hab mir die Gedanken gemacht, wie man nachhaltig die Bitcoin Blockchain kleiner halten kann. Dazu musste ich mir erst mal das Wissen aneignen wie so eine Bitcoin Transaktion funktioniert und wie man dabei paar Bytes in der Transaktion einsparen kann.
In der heutigen Zeit ist es für uns Europäer noch relativ egal, ob man 0,10 € oder 0,30 € für eine Bitcoin-Netzwerkgebühr zahlt. Das kann sich ganz schnell ändern, sodass eine Transaktion mal eben mehrere 10 oder 100 € kostet.

Warum ist es überhaupt wichtig die Blockchain klein zu halten?

Ganz einfach, um die Dezentralisierung von Bitcoin nicht zu verlieren. Je kleiner die Blockchain ist, desto einfacher können Privatmenschen eine eigene Bitcoin Fullnode laufen lassen. Wenn die Blockchain, bspw. zu schnell zu groß wird, können evtl. nur noch gigantische Firmen wie Google oder Amazon Bitcoin Fullnodes betreiben, und somit würde sich Bitcoin wieder stark zentralisieren. Bald werden wir eine Zeit erleben, in der es ganz einfach möglich ist, in seinen AppStore zu gehen und sich seine eigene Bitcoin Fullnode auf sein Smartphone zu laden, und zu installieren. Jetzt ist es zwar schon möglich, aber ich würde mal vermuten, das nicht jeder Mensch ein Smartphone
mit mehren 100 GB Speicher besitzt. Dies wird sich in mehreren Jahren, wie man in der Vergangenheit schon gesehen hat, stark ändern.

Also bevor ich euch jetzt mit meinen Worten erkläre wie eine Bitcoin Transaktion in etwa funktioniert, verlinke ich euch ein Artikel von shiftcrypto.ch, wo das ziemlich einfach und gut erklärt worden ist. Mit diesem Wissen geht es dann weiter.

Erster Gedanke nachhaltig die Bitcoin Blockchain kleiner zu halten.

Einfach keine Transaktion durchführen oder keine „unnötigen“ Transaktionen. Das ist natürlich die einfachste Methode, auf die wohl jeder als Erstes kommt, wenn er daran denkt, wie man die Blockchain kleiner halten könnte. Wer beispielsweise eh kein Vollbluthodler ist und auf den nächsten Hype wartet, um seine Bitcoin zu verkaufen, der braucht meiner Meinung nach seine Sats oder Bitcoin nicht auf seine eigene Wallet senden, es sei denn es sind mehrere 100 oder 1000 Euro.

Ich finde es zwar lustig aber eigentlich unnötig, Kleinigkeiten mit Bitcoin im Layer 1 (Bitcoin Ledger) zu bezahlen, wie z.b. ein Kaffee am Kiosk oder seine Brötchen beim Bäcker. Da zück ich lieber meine Kreditkarte auf der ich noch ein kleines Cashback bekomme. Bei diesem Beispiel ist es mir egal ob irgendeine Institution weiß, ob ich beim Bäcker Lutz war und mir ein Brötchen gekauft habe. Dafür halte ich die Bitcoin Blockchain kleiner und somit dezentraler.

bitcoin

Bitcoin (BTC)

21.552,99

Die Bitcoin Blockchain im größeren Stil nachhaltig kleiner halten.

Jetzt benötigen wir das Wissen aus dem shiftcrypto.ch Artikel. Wir haben gelernt das, wenn wir bspw. 0,1 BTC versenden möchten, und wir 2 UTXO´s besitzen, mit jeweils 0,07 BTC beide benutzen müssen, und uns jeweils den Restbetrag auf eine eigene neue Adresse senden.
Hätten wir genau ein UTXO mit 0,1 BTC müsste man nur 1 UTXO verwenden und uns auch kein Wechselgeld zurücksenden. Wir würden uns somit Bytes und Transaktionskosten sparen. Somit schreiben wird natürlich weniger Daten in die Blockchain und die Bitcoin Blockchain bleibt etwas kleiner.
Jetzt hat man als Privatperson sehr selten diesen Fall, das man genau nur eine UTXO verwenden kann, die man so verbrauchen möchte wie man sie bekommen hat, deshalb hab ich weiter gedacht. Wie wäre es mit einer „UTXO Library“ auf Handelsplattformen und Exchange´s.

Was soll eine UTXO Libary sein ?

UTXO Libary

Beispiel: Du bist auf deiner Lieblingsbörse unterwegs und kaufst dir für 500 Euro Bitcoin, jetzt möchtest du 80 % +/- hodln und 20 % +/- auf der Börse lassen, weil du die nach einem Jahr wieder am besten gewinnbringend verkaufen möchtest oder an irgendein Staking/Landing teilnimmst.
Jetzt geht man üblicherweise auf seiner Börse auf „Bitcoin auszahlen“ und gibt dort sein Euro oder Satoshi Betrag ein den man ausgezahlt haben möchte. In diesem Beispiel wären es 400 € oder 0,01701234 BTC. Jetzt würde sich die UTXO Library einschalten und dir eventuell genau die UTXO heraussuchen die du benötigst, die Sie eventuell mal von irgendeinem Kunden zugesendet bekommen haben, was sehr unrealistisch ist, oder dir ähnliche UTXO´s vorschlagen welche die Börse besitzt, also anstatt das du dir 0,01701234 BTC zu sendest, könntest du dann auswählen, ob du dir vielleicht bisschen weniger oder bisschen mehr zusenden möchtest. Somit würdet ihr euch nur 1 UTXO auswählen und die Börse muss sich das „Wechselgeld“ nicht zurück senden und gleichzeitig Netzwerkgebühren sparen.

Die UTXO Libary soll eine API-Schnittstelle zur allen UTXO´s sein die die Börse verwaltet und Ihnen eine Auswahl Möglichkeit zur Verfügung stellen.

Dies war mein Gedanke die Bitcoin Blockchain nachhaltig klein zuhalten. Was haltet Ihr davon?
Alles Blödsinn, oder der erste Schritt in die richtige Richtung? Hab ich vielleicht einen Denkfehler?
Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Coinpirat

Steve Rahn, Jahrgang 1992, konsumiert Krypto-News wie andere Menschen fernsehen, tradet leidenschaftlich den Jumpcoin.

Lebensziel: Finanzielle Unabhängigkeit

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